02.10.2017

Endlich besser schlafen! Eine Frage des Lichts?

Studien zeigen, dass Schlafstörungen unter Krebspatienten weit verbreitet sind. Oft werden diese gleich durch mehrere Faktoren ausgelöst. Dazu gehören hormonelle Störungen, Schmerzen und Probleme bei der Atmung ebenso wie die Einnahme bestimmter Medikamente und seelische Belastungen.

Studien zeigen, dass Schlafstörungen unter Krebspatienten weit verbreitet sind. Oft werden diese gleich durch mehrere Faktoren ausgelöst. Dazu gehören hormonelle Störungen, Schmerzen und Probleme bei der Atmung ebenso wie die Einnahme bestimmter Medikamente und seelische Belastungen. Durch eine gründliche Anamnese kann der behandelnde Arzt die Ursachen herausfinden, mit gezielten Maßnahmen gegensteuern und so das körperliche und seelische Wohlbefinden positiv beeinflussen.

Bei der Behandlung spielen in erster Linie verhaltensmedizinische und kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze eine Rolle, etwa Veränderungen der Schlafhygiene, Schlafrestriktionen, Entspannungstechniken und kognitive Bewältigungsstrategien. Wenn Schmerzen, Husten oder Atemprobleme hinter der Schlaflosigkeit stecken, sollten diese Symptome behandelt werden. Zudem können Medikamente helfen, die das Schlafhormon Melatonin enthalten.

Auch ein bewusster Umgang mit Licht hat neuesten Erkenntnissen zufolge Auswirkungen auf unseren Schlaf. Wer zwischen 8 und 16 Uhr zu wenig Licht abbekommt, etwa, weil er sich lange in Innenräumen aufhält, sich dafür aber zwischen 21 Uhr und dem Zubettgehen mit hellen Lampen, Fernsehen und Smartphone viel Licht aussetzt, der schläft nachweislich schlechter.