Palliativmedizin

Wenn eine Darmkrebserkrankung nicht mehr heilbar ist, tritt die Linderung von Schmerzen und anderen belastenden Beschwerden in den Vordergrund. Die Palliativmedizin hat zum Ziel, die Lebensqualität der Patienten bestmöglich zu erhalten.

Wenn ein Tumor bereits gestreut hat und Metastasen in anderen Organen vorhanden sind, kann es sein, dass die Krebserkrankung nicht mehr heilbar ist. Ärzte sprechen dann häufig von der sogenannten „palliativen Situation“. Das bedeutet, dass der Arzt auf eine Linderung der Beschwerden abzielt, die die Erkrankung verursacht.

Erhalt der Lebensqualität

Wenn der Darmkrebs nicht heilbar ist, gibt es für Patienten weiterhin Möglichkeiten, sich behandeln und unterstützen zu lassen. Dabei steht der bestmögliche Erhalt der Lebensqualität im Mittelpunkt. Die Palliativmedizin bietet Darmkrebspatienten verschiedene Behandlungsmöglichkeiten wie die Schmerztherapie, Pflege und Sterbebegleitung. Aber auch psychotherapeutische und psychoonkologische Angebote können helfen, im Hier und Jetzt einen guten Umgang mit der Erkrankung zu finden. Neben der Linderung von körperlichen Beschwerden hilft die Palliativmedizin Patienten und Angehörigen, emotionale Belastungen zu bewältigen. Die palliativen Behandlungsansätze können den Patienten oft über lange Zeit ein weitgehend normales Leben ermöglichen.

  Kurz & Knapp

Die Palliativmedizin begleitet Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung. Ihr Ziel ist der Erhalt der Lebensqualität. Neben der Linderung von Schmerzen unterstützt sie Patienten und Angehörige bei der Bewältigung von seelischen Belastungen.