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Welche Therapie? – Episode 2

Peter R. hat nun alle Untersuchungen absolviert, die für das Staging erforderlich waren. Im Gespräch mit Oberarzt Dr. Kreuseler erfährt Peter R., dass er Mastdarmkrebs im fortgeschrittenen Stadium hat.

Marita R. ist beim Gespräch dabei. Der Arzt erklärt den beiden, dass man bei Mastdarmkrebs in diesem Stadium nicht gleich operiert, sondern eine so genannte neoadjuvante Therapie vorschaltet – in diesem Fall eine Kombination aus Chemo- und Strahlentherapie.

Angst vor der Chemotherapie

Marita und Peter R. hofften bis zum Schluss, dass keine Chemotherapie nötig ist. Dementsprechend geschockt reagieren sie auf die Neuigkeiten. Die Ärzte und die Psychoonkologin beobachten diese Reaktion bei vielen Patienten. Sie sind sich aber einig, dass die vorgeschaltete Strahlen- und Chemotherapie beim Mastdarmkrebs die Heilungschancen im Vergleich zur alleinigen Operation vergrößert. Zwei ehemalige Darmkrebspatientinnen, Maria K. und Anita B., bestätigen dies.

Aufklärungsgespräche und Zweite Meinung

Nach dem Aufklärungsgespräch kann Peter R. das Krankenhaus wieder verlassen. Zur Strahlenbehandlung wird er sechs Wochen lang täglich ein anderes Krankenhaus aufsuchen. Die Chemotherapie wird gleichzeitig erfolgen, unter der Aufsicht der niedergelassenen Onkologin Dr. Petra Hegener. Mit ihr hat Peter R. zwei ausführliche Aufklärungsgespräche über den genauen Ablauf und die Nebenwirkungen. Zum zweiten Gespräch begleitet ihn die Kamera. Die Langzeitüberlebenden Maria K. und Anita B. erinnern sich, wie wichtig oder unwichtig Information in dieser Phase für sie war. Nun heißt es warten, bis die Therapien beginnen. Peter R. entschließt sich, die Zeit zu nutzen, indem er sich eine zweite Meinung zur Therapieentscheidung einholt. Zu diesem Zweck sucht er Dr. Graeven in Mönchengladbach auf.

Aktuelle Veranstaltungen

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