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Nachsorge – Episode 10

Peter R. hat die Operation zur Rückverlegung seines Stoma gut überstanden. Nachdem er einige Tage zu Hause war tritt allerdings eine Komplikation auf.

Peter R. spürte plötzlich, dass sich seine Bauchdecke unangenehm hart anfühlte. Die Ärzte stellten fest, dass sich infolge der Operation ein Abszess an der Nahtstelle im Darm gebildet hatte. Peter R. und seine Frau empfanden diese Komplikation als sehr beängstigend. Das Thema Rehabilitation rückte erst einmal in den Hintergrund.

Unerwartete Komplikationen


Bei der Rückverlegung des künstlichen Darmausgangs besteht ein gewisses Risiko, dass Keime in die Wunde gelangen, die zu einer eitrigen Entzündung führen können. Sein Chirurg Dr. Joseph Kankam erklärt Peter R., dass diese Form der Komplikation häufiger vorkommt. In einer weiteren Operation wird bei ihm daher eine sogenannte „Schwamm-Einlage“ vorgenommen, über die Keime mithilfe eines Vakuum-Mechanismus abgeleitet werden. Nach einer Woche im Krankenhaus wird er ambulant weiter betreut. Darüber ist Peter R. sehr erleichtert, denn zuhause fühlt er sich am wohlsten. Nach drei Wochen hat sich der Heilungsverlauf der Wunde positiv entwickelt. Es sind keine Keime mehr vorhanden.

Von der Reha in die Nachsorge


Peter R. ist sich darüber bewusst, dass er auch nach Ende der Behandlungen und der abschließenden Rehabilitation noch einige Jahre regelmäßig Untersuchungen zur Nachsorge wahrnehmen muss. Dr. Ullrich Graeven erklärt, dass die Nachsorge bei Darmkrebs enorm wichtig ist, besonders um Metastasen frühzeitig zu erkennen. Auf diese Weise kann eine möglichst gute Prognose für die Patienten erzielt werden. Peter R. kann sich im Moment noch nicht vorstellen das die Untersuchungen in der Nachsorge für ihn eine Belastung darstellen könnten. Auch Angst vor einem Rückfall hat er gerade nicht. Er freut sich erst einmal auf den Abschluss der Behandlung und darauf, in absehbarer Zeit wieder in seinem Beruf als LKW-Fahrer arbeiten zu können.

Nachsorge

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Nach der intensiven medizinischen Therapie von Darmkrebs folgt für den Patienten der nächste Schritt: die Nachsorge. Diese besteht aus regelmäßigen Untersuchungen und Gesprächen mit dem Arzt.

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Ernährung bei Darmkrebs

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Während der Darmkrebs-Behandlung ist es wichtig, die Ernährung an die eigenen Bedürfnisse anzupassen – das zu essen, was dem Körper tut gut. Es kann helfen, darüber ein Tagebuch zu schreiben.

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Karin U. Nachsorge

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Auf die Nachsorge legt Karin U. großen Wert. „Die Nachsorgetermine, die ich ausnahmslos in Anspruch nehme, bestimmen meine Jahresplanung.“ Die Untersuchungen beruhigen sie, erzählt sie im Interview.

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