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Making of & Mitwirkende

Hier stellen wir die Protagonisten der Filmdokumentation „Ein Tag wie jeder andere? Mein Weg mit Darmkrebs.“ vor: den Darmkrebspatienten Peter R. und die Experten PD Dr. Ullrich Graeven und Dr. Andrea Petermann-Meyer.


Die beiden Experten kommentieren innerhalb der Dokumentation, die jeweils aktuellen Erfahrungen des Darmkrebspatienten Peter R. und liefern darüber hinaus medizinische und psychologische Hintergrundinformationen zu den verschiedenen Phasen der Erkrankung. Informationen zu allen weiteren Mitwirkenden der Filmdokumentation finden Sie im jeweiligen Abspann.

An dieser Stelle möchten wir allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön aussprechen.

Peter R., Diagnose Mastdarmkrebs im April 2009

„Ich wollte schon 2008 zur Darm- krebsvorsorge. Da ist das aber irgendwie untergegangen. 2009 habe ich gedacht: „Gehste hin“. Als ich die Diagnose Darmkrebs dann bekam, war da nichts – Blackout. Nur Leere. Ich habe ein paar Tage gebraucht, bis ich darüber reden konnte.“

„Der Anruf vom Filmteam kam schon nach der ersten Spiegelung. Ich habe überlegt, ich bin zwar redselig aber nicht so ein Mensch, der sein Innerstes in großem Stil nach außen kehrt. Aber mir hat das Konzept zugesagt und daher habe ich ja gesagt.“

PD Dr. med. Ullrich Graeven

PD Dr. med. Ullrich Graeven ist Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Gastroenterologie, Kliniken Maria Hilf GmbH in Mönchengladbach.

„Mehr als 73.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Darmkrebs. Alle medizinisch Tätigen versuchen, jeden Einzelnen optimal zu behandeln. Patienten und Betroffene können sehr häufig nicht alle Fragen und Gefühle, die während der Therapie auftauchen, an uns Behandler herantragen. Umso wichtiger ist das Projekt ‚Ein Tag wie jeder andere? Mein Weg mit Darmkrebs.‘, da es Aufklärung in einem Bereich anbietet, der ansonsten zu kurz kommt. Es geht darum, den Mut aufzubringen, Emotionen bei einer Krebserkrankung zu thematisieren, auch für uns Mediziner.“

Dr. med. Andrea Petermann-Meyer

Dr. med. Andrea Petermann-Meyer ist niedergelassene Psychoonkologin in Aachen.

„Die Erstdiagnose einer Darmkrebserkrankung bedeutet für die Betroffenen eine außergewöhnliche Herausforderung auf verschiedensten Ebenen. Emotional geraten fast alle Betroffenen in einen Ausnahmezustand. Die Kampagne ‚Ein Tag wie jeder andere? Mein Weg mit Darmkrebs.‘ bietet eine außer- gewöhnliche Chance: Durch das Erleben der Sichtweise eines betroffenen Patienten wird anderen Betroffenen und Angehörigen verdeutlicht, dass Ängste ganz ‚normale‘ Reaktionen auf diese ungewöhnliche Situation sind. Sie sind mit dem im Inneren empfundenen Chaos nicht alleine. Und zudem ist es sehr entlastend, über das Empfinden zu sprechen.“

Risikofaktoren

Risikofaktoren

Es gibt Faktoren, die das Darmkrebs-Risiko erhöhen können, zum Beispiel genetische. Etwa 30 Prozent aller Darmkrebs-Patienten sind familiär vorbelastet. Bei ihnen kann der Krebs schon in jungen Jahren ausbrechen.

Risikofaktoren
Strahlentherapie

Strahlentherapie

Die Strahlentherapie soll den Tumor möglichst effektiv bestrahlen und das umgebende gesunde Gewebe so wenig wie möglich schädigen. Eine solche Therapie kann mit einer Chemotherapie kombiniert werden.

Strahlentherapie
Heidi L. über ihre Erfahrung

Heidi L. über ihre Erfahrung

„Obwohl ich wohl schon geahnt hatte, dass es sehr schlimm war, hatte ich ‚Krebs‘ immer noch völlig aus meinen Gedanken ausgeschaltet“, schreibt Patientin Heidi L. in ihrem Erfahrungsbericht.

Heidi L. über ihre Erfahrung
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