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Leben mit Darmkrebs – Episode 8

Peter R. hat seine Chemotherapie kurz vor Weihnachten 2010 abgeschlossen. Mit Ausnahme von Rissen an den Händen, die nur langsam verheilen, hat die Tablettenchemo bei ihm nahezu keine Nebenwirkungen verursacht.

Die Patientinnen Maria K. und Anita B. haben andere Erfahrungen gemacht: Sie empfanden ihre Therapie als belastend. Einen Alltag mit Nebenwirkungen zu bewältigen, war für sie schwierig. Ein weiteres Thema, das viele Patienten beschäftigt, ist die richtige Ernährung.

Ernährung bei Darmkrebs


Die Erfahrungen mit der Ernährung während einer Darmkrebserkrankung sind unterschiedlich: Anders als Maria K., die zeitweise nur Flüssiges zu sich nehmen konnte, muss sich Peter R. beim Essen wenig einschränken. Er vermeidet einige Speisen, isst aber ansonsten alles, worauf er Appetit hat.

PD Dr. Ullrich Graeven bestätigt, dass es keine speziellen Ernährungsempfehlungen für Darmkrebspatienten gibt. Betroffene können am besten selber austesten, was sie gut vertragen bzw. was ihnen gut tut.

Leben mit Nebenwirkungen


Maria K. erinnert sich noch gut daran, dass sie kurz davor war, die Therapie wegen starker Nebenwirkungen und Gewichtsabnahme abzubrechen. Patienten sollten in solchen Fällen unbedingt frühzeitig mit ihrem Arzt sprechen, betont PD Dr. Ullrich Graeven. Denn es gibt wirksame Medikamente gegen Therapie-Nebenwirkungen. Zudem kann über eine Therapiepause oder eine Umstellung auf eine individuell besser verträglich Behandlung nachgedacht werden.

Muss ich bald sterben?

Die Frage „Muss ich bald sterben?" stellen sich die meisten Menschen, die die Diagnose Darmkrebs erhalten, unabhängig von der Schwere der Erkrankung. Häufig hilft es Patienten, sich in dieser Situation mit den Fragen "Was wäre, wenn…?" und "Was wäre dann wichtig?" auseinanderzusetzen und dieses Thema für sich zu klären, so Dr. Petermann-Meyer. Peter R. denkt überhaupt nicht an das Thema Sterben und blickt positiv in die Zukunft. Demnächst wird sein Stoma rückverlegt. Danach wollen er und seine Frau gemeinsam in den Urlaub fahren.

Künstlicher Darmausgang

Künstlicher Darmausgang

Ein künstlicher Darmausgang, auch Stoma genannt, kann den Darm entlasten und so den Heilungsprozess fördern. Die meisten Darmkrebs-Patienten brauchen in nur eine bestimmte Zeit.

Künstlicher Darmausgang
Ernährung bei Darmkrebs

Ernährung bei Darmkrebs

Während der Darmkrebs-Behandlung ist es wichtig, die Ernährung an die eigenen Bedürfnisse anzupassen – das zu essen, was dem Körper tut gut. Es kann helfen, darüber ein Tagebuch zu schreiben.

Ernährung bei Darmkrebs
Norbert B. Beratung

Norbert B. Beratung

Für Norbert B. war die Psychotherapie sehr hilfreich. „Einerseits wurde meine Hypersensibilität dort immer wieder aufgefangen und andererseits lernte ich, meinen geschwächten Körper besser anzunehmen.“

Norbert B. Beratung
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