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Umgang mit der Diagnose Darmkrebs

Wenn der Arzt die Diagnose Darmkrebs stellt, haben Sie bestimmt viele Fragen: Wie geht es weiter? Wie lebe ich mit dieser Diagnose? Darf ich meine Familie und Freunde mit meinen Sorgen belasten? Wo finde ich Unterstützung?

Sie fühlen sich vielleicht wie im „falschen Film“

Es ist normal, wenn Sie den Gedanken an Ihre Erkrankung anfangs vielleicht wegschieben. Manche Patienten sagen, dass sie sich direkt nach der Diagnose wie im „falschen Film“ gefühlt haben. Falls Sie sich erst nach und nach mit Darmkrebs auseinandersetzen, heißt das nicht, dass Sie ihn verdrängen. Manche Menschen lassen ihre Gefühle erst zu einem späteren Zeitpunkt zu, um Kraft für die Therapie zu sammeln. Hier gibt es kein „Richtig“ oder „Falsch“. Jeder sollte seinen eigenen Weg finden, um mit der neuen Situation umzugehen.

Ein Schritt nach dem anderen

Es ist ratsam, sich nicht zu überfordern, sondern einen Schritt nach dem anderen zu machen. Sobald Sie sich dazu bereit fühlen, können Sie sich informieren, wie es jetzt weitergeht. Ihr Arzt erklärt Ihnen dann das Wichtigste über Darmkrebs und die Therapie.

Auf der Seite „Beim Arztgespräch“ finden Sie eine Checkliste, damit Sie keine wichtige Frage vergessen. 

Mit Ihrer Familie und Ihren Freunden an Ihrer Seite fühlen Sie sich vielleicht weniger allein. Sie können sie von Anfang an mit einbeziehen und mit ihnen die weiteren Schritte besprechen, wenn Ihnen das gut tut. So entwickeln Sie zusammen eine Strategie, wie Sie mit der neuen Situation umgehen.

Krebs und Glück – passt das?

Krebspatienten und deren Familien fragen sich oft, wann sie wieder Glück empfinden können. Damit meinen sie nicht das Glück, im Lotto zu gewinnen oder den richtigen Arzt zu finden, sondern ihr persönliches Lebensglück.

Unter dem Titel „Krebs und Glück – ein ungewöhnliches Paar?“ stand eine Gesprächsrunde am Krebsaktionstag 2010 in Berlin. Es diskutierten ein Glücksforscher, drei Krebspatienten – darunter ein Darmkrebs-Patient – und eine Psychoonkologin, die Krebspatienten während der Therapie psychologisch begleitet.

Risikofaktoren

Risikofaktoren

Es gibt Faktoren, die das Darmkrebs-Risiko erhöhen können, zum Beispiel genetische. Etwa 30 Prozent aller Darmkrebs-Patienten sind familiär vorbelastet. Bei ihnen kann der Krebs schon in jungen Jahren ausbrechen.

Risikofaktoren
Therapieplanung

Therapieplanung

Für jedes Tumorstadium bei Darmkrebs gibt es eine empfohlene Therapiestrategie, die auf Studienergebnissen und Erfahrungen von Experten basiert. Im Fokus der Therapieplanung steht die konkrete Situation des Patienten.

Therapieplanung
Chemotherapie

Chemotherapie

Eine Chemotherapie ist eine medikamentöse Behandlung, die die bösartigen Zellen zerstören und das Zellwachstum hemmen soll. Sie kommt je nach Stadium und Lage des Tumors zum Einsatz.

Chemotherapie
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