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Okkultbluttest

Das Labor kann mithilfe eines Okkultbluttests kleinste Mengen Blut im Stuhl nachweisen, die für das bloße Auge nicht sichtbar sind. Der lateinische Begriff „occultus“ bedeutet „verborgen“ – der Test macht also Verborgenes sichtbar. Er wird auch Hämokkulttest genannt.

Ablauf der Untersuchung

Den Okkultbluttest machen Sie bei sich zu Hause. Sie erhalten direkt beim Arzt oder in der Apotheke ein Set mit Testbriefchen oder kleinen Röhrchen. An drei aufeinanderfolgenden Tagen tragen Sie eine etwa erbsengroße Menge Stuhl auf das entsprechende Feld des Testbriefchens auf oder geben es in das Röhrchen. Das Set schicken Sie dann mit der Post zu Ihrem Arzt. Er lässt die Stuhlproben im Labor untersuchen. Findet das Labor darin Blut, überweist Sie Ihr Arzt zu einem Spezialisten für die Darmspiegelung. Diese gibt Ihnen Gewissheit über die Ursache der Blutung.

Wichtige Hinweise zum Okkultbluttest

Ein positives Ergebnis beim Okkultbluttest bedeutet nicht zwangsläufig, dass Sie an Darmkrebs erkrankt sind. Einige Nahrungsmittel wie Rote Beete oder rohes Fleisch können das Ergebnis verfälschen. Das Gleiche gilt für eisenhaltige Medikamente und hoch dosiertes Vitamin C (mehr als 500 Milligramm am Tag). Deshalb ist es ratsam, drei Tage vor dem Okkultbluttest auf die beschriebenen Lebensmittel und Medikamente zu verzichten.

Wie entsteht Darmkrebs?

Wie entsteht Darmkrebs?

Warum sich Darmkrebs entwickelt, ist unklar. Fest steht aber, dass er meist langsam entsteht. In etwa 95 Prozent der Fälle hat er sich aus anfangs gutartigen Wucherungen der Schleimhaut, sogenannten Polypen, gebildet.

Wie entsteht Darmkrebs?
Symptome bei Darmkrebs

Symptome bei Darmkrebs

Darmkrebs verursacht oft lange Zeit keine Beschwerden. Die Erkrankten spüren oft erst dann etwas, wenn der Tumor in ihrem Darm gewachsen ist. Doch es gibt Symptome, die darauf hindeuten können.

Symptome bei Darmkrebs
Tumorstadien

Tumorstadien

Die Wahl der Therapie hängt davon ab, wie sehr der Tumor im Darm gewachsen ist. Ärzte ordnen ihn einem bestimmten Stadium zu und entscheiden danach mit dem Patienten, welche Therapie sich für ihn eignet.

Tumorstadien
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