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Tipps für die Rehabilitation nach Darmkrebs

Nach der Therapie haben Darmkrebs-Patienten Anspruch auf eine Rehabilitation. Diese machen sie ambulant oder stationär in einer Spezialklinik. Ob und wann eine solche Behandlung sinnvoll ist, entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt.

Eine medizinische Reha soll Sie wieder fit für den Alltag machen und Ihnen helfen, mögliche Folgen der Darmkrebs-Erkrankung zu mildern.

Diese beiden onkologischen Nachsorgeleistungen werden unterschieden:

  • Anschlussheilbehandlung: Die Behandlung beginnt in der Regel maximal 14 Tage nach der Entlassung aus dem Krankenhaus.
  • Nach- oder Festigungskur: Diese Reha startet meist innerhalb eines Jahres nach der akuten Darmkrebs-Behandlung.

Meist dauert die Rehabilitation drei Wochen. Während dieser Zeit können Sie sich noch einmal in Ruhe mit den zurückliegenden Ereignissen auseinandersetzen. Wenn es medizinisch nötig ist, kann die Reha verlängert werden.

Das erwartet Sie bei der Reha nach Darmkrebs:

  • Krankengymnastik
  • Massagen
  • Entspannungsübungen
  • Psychoonkologische Beratung in Einzel- und Gruppengesprächen
  • Übungen zum Umgang mit dem künstlichen Darmausgang
  • Umfassende Ernährungsberatung

Eine onkologische Rehabilitation können Sie oder Ihr Arzt bei der zuständigen Stelle beantragen, die die Kosten dafür übernimmt. Das kann die Deutsche Rentenversicherung, Ihre Krankenkasse, die Berufsgenossenschaft oder das Sozialamt sein.

Sie sollten den Antrag rechtzeitig stellen, am besten noch im Krankenhaus. Beim Ausfüllen können Ihnen zum Beispiel der Sozialdienst des Krankenhauses oder Ihr betreuender Arzt helfen. Er kann Sie auch bei der Wahl einer passenden Rehaklinik unterstützen.

Anschlussheilbehandlung

Die Anschlussheil-behandlung oder Anschluss-rehabilitation ist eine Form der onkologischen Rehabilitation. Sie startet direkt nach dem Kranken-hausaufenthalt oder nach einer ambulanten Chemotherapie oder Strahlenbehandlung.

Eine Reha soll dabei helfen, die Auswirkungen der Darmkrebs-Behandlung zu lindern, Ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern und eventuelle Langzeitfolgen zu minimieren. Sie beginnt in der Regel spätestens zwei Wochen nach dem letzten Behandlungstermin.

Angehörige: Nachsorge

Angehörige: Nachsorge

Es ist wichtig, dass der Patient auch nach erfolgreichen Abschluss der Therapie die Nachsorgetermine regelmäßig wahrnimmt. Eine vertraute Person als Begleitung kann die Angst vor einem erneuten Rückfall verringern.

Angehörige: Nachsorge
Rehabilitation

Rehabilitation

Die Rehabilitation kann Darmkrebs-Patienten, aber auch Angehörigen helfen, mit dem Erlebten umzugehen und neue Kraft zu tanken.

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Bewegung bei Darmkrebs

Bewegung bei Darmkrebs

Manche Darmkrebs-Patienten fühlen sich besser, wenn sie regelmäßig joggen oder leichte Sportübungen drinnen und draußen machen. Hier finden Sie Vorschläge für einfache Übungen.

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