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Einkommen bei einer Darmkrebs-Erkrankung

Darmkrebs-Patienten erhalten bei einer Arbeitsunfähigkeit bis zu sechs Wochen weiter ihren Lohn. Danach haben sie Anspruch auf Krankengeld.

Durch Ihre Darmkrebs-Erkrankung werden Sie wahrscheinlich einige Zeit arbeitsunfähig sein. In den ersten Wochen haben Angestellte unter bestimmten Voraussetzungen das Recht auf eine Lohnfortzahlung. Danach erhalten gesetzlich Versicherte Krankengeld.

Lohnfortzahlung bei Darmkrebs

Damit Ihnen Ihr Arbeitgeber auch weiterhin Lohn zahlt, sollten Sie ihn sofort nach der Diagnose informieren, dass Sie vorerst ausfallen. Wenn Sie länger als drei Tage krank sind, müssen Sie eine ärztliche Bescheinigung Ihrer Arbeitsunfähigkeit einreichen. Dann haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf die Lohnfortzahlung – ab dem ersten Tag Ihrer Arbeitsunfähigkeit und für bis zu sechs Wochen.

Sind Sie länger als sechs Wochen arbeitsunfähig, haben Sie Anspruch auf Krankengeld – vorausgesetzt, Sie sind in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert.

Beachten Sie: Wenn Sie keinen Nachweis vom Arzt eingereicht haben, kann Ihnen Ihr Arbeitgeber die Lohnfortzahlung verweigern.

Natürlich kann es passieren, dass Sie nach einiger Zeit wieder arbeiten gehen – und dann erneut krank werden. Wenn Sie an der gleichen Krankheit leiden wie zuvor, haben Sie Anspruch auf eine weitere Lohnfortzahlung von bis zu sechs Wochen. Voraussetzung ist, dass zwischen den beiden Phasen der Arbeitsunfähigkeit mindestens sechs Monate liegen.

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