Roche

Rehabilitation nach der Erkrankung

Eine Rehabilitation unterstützt den Darmkrebs-Patienten auf dem Weg zurück in den Alltag. Sie schlägt die Brücke zwischen der Therapie und dem Leben nach der Krankheit. Auch Sie können die Zeit der Reha nutzen, um sich neu zu sortieren und Kraft zu tanken.

Stationäre Rehabilitation: ja oder nein

Der Betroffene kann zwischen einer ambulanten und einer stationären Rehabilitation wählen. Die ambulante Reha verbringt er in einem Reha-Zentrum ohne Übernachtungsmöglichkeit. Ob eine ambulante Reha möglich ist, hängt zum Beispiel davon ab, wie fit der Patient ist und ob er die Wege zur Tagesklinik problemlos bewältigen kann. Bei der stationären Rehabilitation bleibt der Patient über Nacht in einer Spezialklinik. Viele Patienten stehen einer stationären Reha kritisch gegenüber. Denn nach der Darmkrebs-Operation und dem damit verbundenen Klinikaufenthalt haben sie das Bedürfnis, die Krankheit hinter sich zu lassen und freuen sich auf ihr Zuhause.

Manche Darmkrebs-Patienten sind außerdem unsicher, ob sie einem Zusammentreffen mit anderen Patienten gewachsen sind. Betroffene sollten daher gemeinsam mit dem behandelnden Arzt überlegen, ob eine Rehabilitation sinnvoll für sie ist. Sie sollten auch die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten abwägen. Als Angehöriger können Sie den Betroffenen dabei unterstützen, die für ihn richtige Entscheidung zu treffen.

Eine Rehabilitation soll dem Patienten den Weg zurück in den Alltag erleichtern. Er lernt dort neue Verhaltensweisen kennen und hat die Möglichkeit, sich in einer geschützten Umgebung zu erholen. Sie können darauf vertrauen, dass der Betroffene in der Reha gut aufgehoben ist. Mit diesem Wissen sollten auch Sie die Zeit nutzen, um selbst durchzuatmen und Ihre Gedanken und Gefühle zu sortieren.

Unterstützung nach der Rehabilitation

Mit neuer Energie können Sie den Darmkrebs-Patienten nach der Reha unterstützen, das erlernte Verhalten in den Alltag zu übernehmen. Sie spielen weiterhin eine zentrale Rolle, damit der Betroffene seine Krankheit gut bewältigen kann. Seien Sie nach der Rehabilitation mit sich selbst und dem Patienten geduldig – denn alle Veränderungen brauchen ihre Zeit.

Praktisches & Soziales

Praktisches & Soziales

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Behandlung von Darmkrebs. Nicht zuzahlungsbefreite Patienten müssen jedoch einen Teil selbst bezahlen.

Praktisches & Soziales
Bewegung bei Darmkrebs

Bewegung bei Darmkrebs

Manche Darmkrebs-Patienten fühlen sich besser, wenn sie regelmäßig joggen oder leichte Sportübungen drinnen und draußen machen. Hier finden Sie Vorschläge für einfache Übungen.

Bewegung bei Darmkrebs
Ernährung bei Darmkrebs

Ernährung bei Darmkrebs

Während der Darmkrebs-Behandlung ist es wichtig, die Ernährung an die eigenen Bedürfnisse anzupassen – das zu essen, was dem Körper tut gut. Es kann helfen, darüber ein Tagebuch zu schreiben.

Ernährung bei Darmkrebs
Lightbox Image
zum Seitenanfang

ABSTIMMUNG

-->