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Nach der Darmkrebs OP

Geben Sie dem Darmkrebs-Patienten auch in der Phase nach der Operation das Gefühl, nicht alleine zu sein. Manchen Patienten hilft es, wenn Sie ihn in dieser Phase unterstützen oder ihn motivieren, sich zu bewegen. Andere möchten lieber für sich sein und verzichten auf gut gemeinten Beistand. Stellen Sie sich auf die Bedürfnisse des Patienten ein: Er soll sich in dieser Zeit möglichst wohlfühlen.

Die Zeit im Krankenhaus

Wenn sich der Patient freut, nach der Darmkrebs-Operation eine vertraute Person im Krankenhaus zu sehen, seien Sie für ihn da. Lenken Sie ihn zum Beispiel ab und lassen Sie ihn durch Ihre Erzählungen am Leben außerhalb des Krankenhauses teilhaben. Sollten beim Patienten nach der Darmkrebs-Operation Komplikationen auftreten, können Sie ihn durch Ihren Zuspruch bestärken und unterstützen.

Zu viele Besucher können den Erkrankten anstrengen. Besprechen Sie daher mit dem Patienten, von wem er wie oft besucht werden möchte. Bieten Sie ihm auch an, mit den engsten Angehörigen und Freunden zu telefonieren und die wichtigsten Informationen weiterzugeben.

Patienten zum Befundgespräch begleiten

Auch die Zeit nach der Darmkrebs-Operation ist für viele Patienten und ihre Angehörigen angespannt. Unterstützen Sie den Patienten, indem Sie ihn zum Befundgespräch begleiten und zum Beispiel Fragen stellen und versuchen, alles zu verstehen.

Eine anstrengende Zeit – auch für Angehörige

Angehörige empfinden die Zeit nach der Darmkrebs-Operation oft als belastend. Zusätzlich zum normalen Alltag möchten Sie den Patienten so oft wie möglich besuchen. Vielleicht bittet Sie der Patient, dass Sie andere Angehörige und Freunde über den Verlauf der Operation informieren oder sich um Dinge kümmern, die er nicht selbst erledigen kann – auch das müssen Sie organisieren. Geben Sie in dieser Zeit besonders auf sich acht, damit Ihnen nicht die Kraft ausgeht. Gönnen Sie sich bewusst Pausen und akzeptieren Sie, dass Sie nicht grenzenlos belastbar sind.

Sobald Sie merken, dass Sie alleine nicht mehr weiterkommen, bitten Sie Ihre Freunde und Familie um Hilfe – sei es ein Besuch, eine Besorgung oder ein Einkauf, den sie Ihnen abnehmen können. Nutzen Sie Ihren Freundeskreis auch, um sich zwischendurch von den Gedanken an die Darmkrebs-Operation und die Krankheit abzulenken. Versuchen Sie dabei, neue Energie zu tanken. Wenn Sie das Bedürfnis haben, sich mit einer professionellen und neutralen Person auszutauschen, scheuen Sie sich nicht, einen Psychoonkologen aufzusuchen. Denn auch Sie als Helfer dürfen sich dabei helfen lassen, Ihre Sorgen zu bewältigen.

Ernährung nach OP

Ernährung nach OP

Direkt nach einer Darmkrebs-Operation ist eine vollwertige Ernährung nur eingeschränkt möglich. Denn der Darm kann sensibel auf schwer verdauliche oder blähende Lebensmittel reagieren.

Ernährung nach OP
Chemotherapie

Chemotherapie

Eine Chemotherapie ist eine medikamentöse Behandlung, die die bösartigen Zellen zerstören und das Zellwachstum hemmen soll. Sie kommt je nach Stadium und Lage des Tumors zum Einsatz.

Chemotherapie
Rehabilitation

Rehabilitation

Die Rehabilitation kann Darmkrebs-Patienten, aber auch Angehörigen helfen, mit dem Erlebten umzugehen und neue Kraft zu tanken.

Rehabilitation
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