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Umgang mit der Diagnose Darmkrebs

Bereits der Verdacht auf Darmkrebs kann den Betroffenen verunsichern. Jetzt sind Sie als Angehöriger oder Freund gefragt. Versuchen Sie, für den Betroffenen da zu sein und zur Seite zu stehen, wenn er Sie braucht. Bestätigt sich nach den Untersuchungen die Diagnose Darmkrebs, wird die nächste Zeit auch für Sie eine Herausforderung. Neben Ihren eigenen Ängsten beschäftigt Sie vielleicht die Frage, wie Sie sich gegenüber dem Erkrankten verhalten sollen.

Verdacht auf Darmkrebs

Um bei Verdacht auf Darmkrebs ein genaues Bild der Erkrankung zu erhalten, veranlasst der Arzt verschiedene Untersuchungen. Manche Betroffenen reagieren darauf ängstlich, da sie nicht wissen, was sie zum Beispiel bei einer Darmspiegelung, einer Ultraschalluntersuchung oder einer Magnetresonanztomographie erwartet. Vielen Patienten hilft es in dieser Situation, wenn sie ein vertrauter Mensch zum Arzt begleitet und sie das Gefühl haben, nicht alleine zu sein.

Diagnose Darmkrebs: Was kann ich tun?

Sie sollten dem Betroffenen daher schon unmittelbar nach der Diagnose Ihre Unterstützung anbieten. Oft reicht es schon, ihm zuzuhören, wenn er Ihnen von seinen gesundheitlichen Beschwerden, seinen Ängsten und Sorgen erzählt. Sie sollten dem Erkrankten dabei aber immer die Wahl lassen, ob und wann er sich mit Ihnen austauschen möchte, und zu nichts drängen. Geben Sie ihm einfach das Gefühl, für ihn da zu sein. Sobald er bereit ist, über seine Krankheit zu sprechen, wird er Ihr Angebot nutzen. Für viele Darmkrebs-Patienten ist diese Zuwendung gerade in der ersten Zeit wichtig.

Eigene Ängste zulassen

Meist ist es für Sie genauso schwierig wie für den Patienten, mit der Diagnose Darmkrebs umzugehen. Vielleicht fühlen Sie sich in dieser Situation ängstlich, sind wütend oder verzweifelt. Dann trauen Sie sich, diese Gefühle zuzulassen und setzen Sie sich damit auseinander. Reicht es Ihnen nicht, mit Freunden und Ihrer Familie über Ihre Sorgen zu sprechen, scheuen Sie sich nicht, den Arzt nach psychologischer Hilfe zu fragen.

Vielen Angehörigen nimmt es die schlimmste Angst, wenn sie sich beim Arzt ausführlich über Darmkrebs informieren. Er beantwortet alle Fragen zur Krankheit und zur Behandlung. Krebsberatungsstellen stellen Ihnen weitere Informationen zur Verfügung, in Selbsthilfegruppen können Sie sich mit anderen Angehörigen und Patienten über die Krankheit austauschen.

Rehabilitation

Rehabilitation

Die Rehabilitation kann Darmkrebs-Patienten, aber auch Angehörigen helfen, mit dem Erlebten umzugehen und neue Kraft zu tanken.

Rehabilitation
Umgang mit der Diagnose

Umgang mit der Diagnose

Äußert der Arzt die Diagnose Darmkrebs, ist es normal, wenn Sie sich erst nach und nach damit auseinandersetzen. Sie werden Ihren eigenen Weg finden, mit der Situation umzugehen – richtig oder falsch gibt es nicht.

Umgang mit der Diagnose
Risikofaktoren

Risikofaktoren

Es gibt Faktoren, die das Darmkrebs-Risiko erhöhen können, zum Beispiel genetische. Etwa 30 Prozent aller Darmkrebs-Patienten sind familiär vorbelastet. Bei ihnen kann der Krebs schon in jungen Jahren ausbrechen.

Risikofaktoren
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