Roche

Michael B. Weitere Therapien

Nach acht bis zehn Tagen konnte ich wieder nach Hause. VierzehnTage später habe ich dann mit meiner Chemo angefangen.

Die Operation

Eigentlich ist die Operation nicht so schlimm, aber es ist ein heftiger Eingriff und man muss für acht bis zehn Tage im Krankenhaus bleiben. Danach kann man gut, aber langsam zu Fuß gehen. Schmerzen hat man eigentlich nicht, denn in der Regel erhält man eine Schmerztherapie, die sehr hilft. Häufig fühlt man sich sehr müde. Vor der OP sollte man sich über die Vorgehensweisen bei der OP erkundigen – nämlich „minimal-invasiv“ oder eine „klassische Bauch-OP“. Bei der minimal-invasiven Operation arbeitet der Chirurg mit einem sehr kleinen Schnitt im Bauch, durch den Kameras und OP-Werkzeug hineinpassen. Dieses Vorgehen ist weniger belastend und deshalb besser für das Immunsystem. Man sollte hierfür aber einen erfahrenen Arzt aufsuchen. Vor der OP führt man ein Vorgespräch mit dem Chirurg. Er schaut sich Röntgen-, CT-, Kernspin- (MRT) und PET-Bilder (falls vorhanden) an. Er informiert sich über die Ergebnisse der Darmspiegelung, der Blutuntersuchungen und über die EKG-Werte. Er beschreibt, wie die OP durchgeführt wird und was mit einem passieren wird. Gemeinsam wird besprochen, wann die OP stattfinden soll.

Der Tag vor der Operation


Sie kommen ins Krankenhaus am Tag vor der OP. Ein paar weitere Tests können bevorstehen (z. B. nochmals Blutuntersuchungen und EKG) und abends muss man ein Abführmittel trinken. Danach kann man gut schlafen. Am OP-Tag ist alles ruhig. Kurz vor der Operation bekommt man eine Pille zur Beruhigung, dann geht es in den OP-Saal. Nach ein paar Stichen für einige „Schläuche“ bekommt man die Narkose und das Nächste, was man merkt, ist, dass man sich im Aufwachsaalbefindet und dass die Operation vorbei ist. Normalerweise verbringt man ca. 24 Stunden auf der Intensivstation, um beobachtet zu werden. Danach geht es wieder auf das Stationszimmer. Dann ist viel Schlaf und Ruhe angesagt. Schritt für Schritt über die nächsten Tage wird man wieder in Gang gebracht. Schon auf der Intensivstation wird man versuchen, sie kurz aufzusetzen und möglicherweise auch kurz auf die Beine zu stellen. Nach einigen Tagen kann man wieder was trinken und noch etwas später ein bisschen leichte Kost zu sich nehmen. Ich hatte meinen ersten Stuhlgang nach sechs Tagen. Nach acht bis zehn Tagen konnte ich wieder nach Hause. Vierzehn Tage später habe ich dann mit meiner Chemo angefangen.

Karin U. - weitere Therapien

Karin U. - weitere Therapien

Nach der Strahlentherapie folgten für Karin U. OP und Heilbehandlung. „Inmitten der anderen Patienten, die dort wegen den verschiedensten Krankheiten behandelt wurden, empfand ich mich in dieser Zeit gut begleitet.“

Karin U. - weitere Therapien
Heidi L. über ihre Erfahrung

Heidi L. über ihre Erfahrung

„Obwohl ich wohl schon geahnt hatte, dass es sehr schlimm war, hatte ich ‚Krebs‘ immer noch völlig aus meinen Gedanken ausgeschaltet“, schreibt Patientin Heidi L. in ihrem Erfahrungsbericht.

Heidi L. über ihre Erfahrung
Chemotherapie

Chemotherapie

Eine Chemotherapie ist eine medikamentöse Behandlung, die die bösartigen Zellen zerstören und das Zellwachstum hemmen soll. Sie kommt je nach Stadium und Lage des Tumors zum Einsatz.

Chemotherapie
Lightbox Image
zum Seitenanfang

ABSTIMMUNG

-->