Roche

Michael B. Therapiebeginn

So, was waren die ersten Therapieschritte? Es begann im Krankenhaus, mein Chirurg sagte mir, dass ich eine Chemo und eine Bestrahlung machen muss.


Wir haben erst die Ergebnisse des Pathologen abgewartet, aber auch dieser hat bestätigt, dass sowohl eine Chemo als auch eine Bestrahlung erforderlich sein wird. Ich konnte das Krankenhaus nach zehn Tagen verlassen und habe kurz danach meinen ersten Termin bei einer Onkologin wahrgenommen. Von da wurde ich zu einem Chirurgen überwiesen. Die Onkologin hat mir beschrieben, was für eine Therapie vorgesehen ist. Diese Therapie hat sie nicht allein zusammengestellt, sondern in Zusammenarbeit mit der Uniklinik. Das ist von großer Bedeutung, denn kein Arzt allein weiß alles über Krebs und Chemo. Dies ist verständlich, da es hunderte von Krebsarten und noch mehr Therapiemöglichkeiten gibt. Dazu kommt die rasante Entwicklung der Therapiemöglichkeiten, sodass ein(e) Onkologe(in) unbedingt mit anderen Onkologen zusammenarbeiten muss. Niemand kann allein alles wissen

Chemo verlief nicht so problematisch


Ich habe drei Wochen nach der Operation mit der Chemo (ich glaube, sie hieß 5-FU) begonnen. Ich bekam diese fünf Tage nacheinander. Ich habe sie durch die Armvene bekommen – nächstes Mal würde ich ein Port nutzen wollen, denn nach sechs Monaten Behandlung war meine Vene schon sehr strapaziert. Die Chemo verlief nicht so problematisch. Ich war zwar ein bisschen müde, konnte aber immer noch arbeiten gehen (Ich sitze im Büro.). Die 5-FU empfand ich als eher mild, ich hatte auch keinen Haarverlust. Und wenn dies doch passiert wäre, hätte mir das nichts ausgemacht, weil die Krankheit „wegzuhauen“ für mich oberste Priorität hat.

Die ersten paar Wochen waren kein Spaß – OP, erste Chemo –, aber auszuhalten. Genauso empfand ich auch die erste Woche der Bestrahlung. Diese begann zwei Wochen nach der ersten Chemo (d. h. fünf Wochen nach OP). Bei der Bestrahlung merkt man nichts. Man liegt für ca. eineinhalb Minuten auf einem Tisch, und das war es bis zum nächsten Tag. Die erste Woche der Bestrahlung war o.k., aber ab der zweiten Woche Bestrahlung (Ich erhielt diese 30 Tage nacheinander, außer an den Wochenenden.) haben die ersten Nebenwirkungen begonnen.

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