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Karin U. Welche Therapie

Nach dem Diagnoseschock standen im August 2003 weitere Untersuchungen an, um den Tumor zu klassifizieren.


Auf den ersten Schock, an einem bösartigen Tumor erkrankt zu sein, musste ich mich den anstehenden Untersuchungen und auch deren Ergebnissen stellen. Die verschiedenen Tumorstadien können entscheidend dafür sein, mit welcher Prognose man in die Therapie geht. Dies wurde mir bereits am Tag nach der Diagnose bewusst. Ich fand mich am nächsten Tag zur Koloskopie und zur Computertomographie in der Klinik ein. Die Koloskopie fand unter einer Kurznarkose statt. Das Ergebnis bekam ich unmittelbar. Der Tumor war auf den analen Bereich begrenzt und der restliche Darm war unauffällig. Auch in der CT fanden sich keinerlei Hinweise auf eine Ausbreitung oder einen weiteren Tumor. Im anschließenden Gespräch mit dem Chef der Klinik bekam ich die Empfehlung, mich bereits am kommenden Montag, also drei Tage später, zur Operation einzufinden. Eine komplizierte Operation in einem Bereich, in dem die vollständige Entfernung des Tumors nur sehr schwer war. Eine befreundete Operationsschwester, die mich während den Untersuchungen begleitet hatte, flüsterte mir zu: „Geh in eine andere Klinik!“ Diese Aussage und die Aussicht auf ein endständiges Stoma führten dazu, dass ich weitere Informationen einholen wollte.

Ich wollte mehr Informationen


Für mich war sehr hilfreich, dass ich selbst in einer Klinik arbeitete und die Möglichkeit hatte, in Erfahrung zu bringen, welche Klinik sich mit diesen speziellen Operationen auskennt und wo sie sehr häufig durchgeführt werden. Durch meinen chirurgischen Chef erfuhr ich von einem Chirurgen, der sich auf diesen Bereich spezialisiert hatte. Wir versuchten Kontakt aufzunehmen und wurden bereits am kommenden Montag in der Klinik in Bayern vorstellig. Hier wurden alle Untersuchungen nochmals durchgeführt inklusive PET, um das Ausmaß der Tumorerkrankung festzustellen. Der Befund der ersten Klinik wurde bestätigt. Es wurde jedoch eine völlig andere Therapieentscheidung getroffen. Um den Tumor zu verkleinern und die Operationsbedingungen zu verbessern, wurde eine Chemotherapie plus Bestrahlung vor der Operation vorgeschlagen. Eine so genannte neadjuvante Behandlung. Nicht in allen Kliniken war diese Methode Standard. Und ich denke, in meinem Fall war die Entscheidung, an ein Klinikzentrum zugehen, genau die richtige. Diese Behandlung begann noch in der gleichen Woche. Um die Behandlung zu beginnen, musste ich genau wissen, was auf mich zukommt. Dieses Bedürfnis ist während der gesamten Behandlung geblieben und hat mich oft zu einer unbequemen Patientin gemacht und daran hat sich bis heute nichts geändert. Allerdings glaube ich, dass es wichtig ist, sich umfangreich und breit gefächert zu informieren.

Heidi L. über ihre Erfahrung

Heidi L. über ihre Erfahrung

„Obwohl ich wohl schon geahnt hatte, dass es sehr schlimm war, hatte ich ‚Krebs‘ immer noch völlig aus meinen Gedanken ausgeschaltet“, schreibt Patientin Heidi L. in ihrem Erfahrungsbericht.

Heidi L. über ihre Erfahrung
Michael B. - welche Therapie?

Michael B. - welche Therapie?

Die Therapie stand bei Michael B. schnell fest: eine Operation. Danach wurde festgelegt, dass Chemotherapie und Bestrahlung folgen sollten. Er vertraute auf seine Ärzte – „und ich habe diese Schritte nie bereut.“

Michael B. - welche Therapie?
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