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Claudia K. Welche Therapie

Als die Diagnose feststand, sollte umgehend ein Termin in einer Klinik vereinbart werden.


Ich hab mich natürlich gefragt, wo ich am besten hingehe, wo ich gut aufgehoben bin und wer wohl die meiste Erfahrung auf diesem Gebiet hat. Habe mich dann umgehört und mich für eine recht große Klinik in meiner Nähe entschieden. Den Termin habe ich dann auch schnell bekommen. Nachdem die Ärzte meine Befunde der Darmspiegelung studiert haben, wurden noch einige Untersuchungen wie Ultraschall, Blutabnahme und Röntgen des Thorax durchgeführt. Über die Möglichkeit, vor der Operation eine Chemotherapie durchzuführen, wurde in meinem Fall nicht nachgedacht, da der Tumor sich so darstellte, dass „die Indikation zum operativen Vorgehen“ bestand. Es sollte so schnell wie möglich operiert werden.

Die Schilddrüse „tickte“ aus


Doch wir hatten leider die Rechnung ohne meine Schilddrüse gemacht. Wohl durch den Stress, den die ganze Situation hervorrief, tickte die nämlich völlig aus. Dadurch war das Risiko für die Narkose zu hoch und ich konnte nicht operiert werden. Nun musste erstmal die Schilddrüse eingestellt werden. Ich musste jeden zweiten Tag zur Blutabnahme, und zwar mit gepackter Tasche, damit ich gleich dableiben konnte, falls die Blutwerte es erlaubten. Das war für mich sehr nervenaufreibend. Wenn man weiß, dass man unters Messer muss, dann will man es auch so schnell wie möglich hinter sich bringen. Es hat dann noch geschlagene zwei Wochen gedauert, bis ich endlich dableiben konnte und mein Zimmer zugewiesen bekam. Ich habe vor der Operation ein Faltblatt bekommen. Das sollte ich mir durchlesen. Der Arzt hat mir erklärt, dass es verschiedene Möglichkeiten der OP gibt, bei mir jedoch nur der große Bauchschnitt in Frage kommt. Es wurde darüber gesprochen, dass es eventuell zu einem künstlichen Darmausgang kommen kann, dass dies aber erst während der OP entschieden werden kann, da abzuwarten ist, wie weit der Darm angegriffen ist. Das Einverständnis hierfür musste ich dann auch gleich unterschreiben. Dann stand ein Gespräch mit dem Narkosearzt an. Auch hier bestand der Hauptteil der Aufklärung in einem Faltblatt, in dem man so ziemlich alle Eventualitäten erläutert bekommt, sodass es einem Angst und Bange wird. Aber das Krankenhaus muss sich halt auch absichern.

Vier Ohren hören mehrals zwei


Zu den Gesprächen bin ich immer mit meinem Partner gegangen und das kann ich auch nur empfehlen. Erstens hören vier Ohren mehr als zwei und zweitens steht man doch irgendwie unter Schock. Und eins noch: Fragen, Fragen, Fragen. Egal, ob der Arzt genervt oder arrogant schaut. Wer nicht fragt, kann nicht reagieren, kann keine Entscheidungen treffen. Schließlich sollte man wissen, was mit einem passiert. Alles in allem fühlte ich mich ausreichend aufgeklärt. Auch wenn einige Leute in meinem näheren Umfeld einer Operation skeptisch gegenüberstanden, da sie es doch erstmal mit alternativer Medizin probieren würden, gab es für mich nie ein Zweifel, dass die Operation der richtige Weg für mich ist. Das halte ich auch für wichtig. Denn plötzlich sind ganz viele Leute da, die einem gute Ratschläge geben. Die Entscheidung trifft man ganz alleine und man sollte überzeugt davon sein, dass es die richtige ist. Ich war jedenfalls froh, als ich mein Zimmer bezogen habe und meinen OP-Termin hatte. Nur eins beunruhigte mich ein bisschen: Ich sollte am Rosenmontag operiert werden. Ich hoffte also, dass mein Operateur nicht so gerne und ausgiebig Fastnacht feiert, wie ich es üblicherweise tat.

Norbert B. Therapien

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Eine interdisziplinäre Tumorkonferenz empfahl Norbert B. nach der Operation eine anschließende Chemotherapie. Er war einverstanden: Norbert B. betrachtet sie als Chance, sagt er.

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Heidi L. über ihre Erfahrung

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„Obwohl ich wohl schon geahnt hatte, dass es sehr schlimm war, hatte ich ‚Krebs‘ immer noch völlig aus meinen Gedanken ausgeschaltet“, schreibt Patientin Heidi L. in ihrem Erfahrungsbericht.

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Tumorstadien

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Die Wahl der Therapie hängt davon ab, wie sehr der Tumor im Darm gewachsen ist. Ärzte ordnen ihn einem bestimmten Stadium zu und entscheiden danach mit dem Patienten, welche Therapie sich für ihn eignet.

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