Roche

Claudia K. Rehabilitation

Das Krankenhaus hat sich schon während dieser Zeit um eine Rehabilitation für mich gekümmert. Ich konnte einen Wunsch äußern, der wenn möglich berücksichtigt wurde.


In dem Moment, als der letzte Tropfen meiner Chemotherapie durchgelaufen war, habe ich meine Therapie als abgeschlossen empfunden. Für mich war dies ein besonderer Tag, da ich mir nun keine Gedanken mehr machen musste, ob ich bis zur nächsten Sitzung wieder fit sein würde und ob meine Blutwerte mitspielen. Wir haben das Ende der Chemo schon ein bisschen gefeiert.

Das Krankenhaus hat sich schon während dieser Zeit um eine Rehabilitation für mich gekümmert. Ich konnte einen Wunsch äußern, der wenn möglich berücksichtigt wurde. Das war nicht so einfach. Man muss ja nicht in eine Klinik gehen, in der es nur Krebskranke gibt. Da ich mir vorstellte, wie die „normal“ Kranken auf einen Krebskranken reagieren würden, habe ich mich dann aber doch dafür entschieden. Ich wollte nicht aufgrund der Berührungsängste und Unsicherheiten ausgegrenzt werden. Es hat auch geklappt und ich konnte meine Reha-Zeit in Freiburg verbringen. Ich kann diese Klinik nur wärmstens empfehlen.
Da hier alle Patienten Erfahrungen mit verschiedenen Therapieformen haben, kann ein reger Austausch stattfinden. Keiner muss sich verstecken. Viele hatten ihre Perücken abgelegt und konnten mal wieder sie selbst sein. Die Ärzte und Schwestern waren sehr nett und das Angebot sehr umfangreich. Von Bewegungs- über Entspannungs- bis hin zur Musiktherapie war alles dabei. Man konnte etwas für seine verlorene Konzentrationsfähigkeit tun, Massagen und Ernährungskurse wurden angeboten. Morgens vor dem Frühstück gab es bereits einen Tai-Chi-Kurs. Ich konnte nach Lust und Laune ausprobieren, auch Dinge, von denen ich nie erwartet habe, dass sie mir Spaß machen könnten.

So habe ich zum Beispiel an einem „Lachkurs“ teilgenommen (hätte ich zu Hause beim besten Willen nie und nimmer gemacht), was wirklich eine sehr lustige Erfahrung war. Lachen ist eben doch eine gute Medizin. Auch der Trommelkurs war super. Hier ging es darum, einfach in der Gruppe seine Gefühle „rauszutrommeln“. Echt spaßig. Ich kann nur sagen: Vorurteile ablegen und ausprobieren!!!

Langeweile ist keine aufgekommen


Es gab einige Programmpunkte, die sozusagen Pflicht waren, wie z. B. das tägliche Fahren auf dem Ergometer. Ansonsten durften wir uns unser Programm selbst zusammenstellen und die Termine in den jeweiligen Abteilungen koordinieren. Ich glaube, ich habe meinen Terminkalender ziemlich vollgestopft. An manchen Tagen musste ich direkt von einer Veranstaltung zur nächsten hetzen. Es wurden Infoabende „rund um den Krebs“ angeboten. Da in Freiburg auch nach alternativer Medizin geforscht wird, habe ich hier einige gute Ansätze mitnehmen können. Die Misteltherapie wurde unter anderem als hilfreich bezeichnet und einige Patienten konnten hier auch von positiven Erfahrungen berichten. Ich habe diese ebenfalls ausprobiert, habe aber die Präparate nicht vertragen. Langeweile ist jedenfalls keine aufgekommen und die drei Wochen gingen sehr schnell vorüber.

Ich habe viele nette Leute kennengelernt und viele gute Gespräche geführt. Leider musste ich aber auch feststellen, dass der Krebs doch häufig zurückkommt und nicht jeder Glück hat. Da waren schon harte Schicksale dabei.

Meine körperliche Verfassung war jedenfalls nach der Reha wieder wesentlich besser. Ich bin der Meinung, dass jeder, der eine so harte Zeit der Krebstherapie mitgemacht hat, die Möglichkeiten einer Reha in Anspruch nehmen sollte. Auch die Zeit, die man mal ohne Familie und außerhalb der gewohnten Umgebung verbringt, kann man gut nutzen, um abzuschalten und sich wieder für Neues zu öffnen. Ich war aber ehrlich gesagt auch froh, dass ich jedes Wochenende Besuch hatte. Der „Stundenplan“ am Wochenende war ja eher übersichtlich und da habe ich meine Familie und Freunde schon vermisst. Mal abgesehen davon, dass Freiburg eine super schöne Stadt ist und dass man in der Umgebung viele Unternehmungen starten kann.

Michael B. Rehabilitation

Michael B. Rehabilitation

Michael B. machte keine Reha. Niemand hatte ihn über diese Option informiert. Er probierte selbst aus, was ihm hilft. „Mit der Zeit habe ich herausgefunden, dass mir Bewegung (Nordic Walking und leichtes Laufen) gut tut.“

Michael B. Rehabilitation
Norbert B. Rehabilitation

Norbert B. Rehabilitation

Norbert B. nahm die Möglichkeit der Reha gerne an. Er suchte Unterstützung, um seine körperliche Fitness wiederzuerlangen. Auch den Kontakt zu anderen Patienten schätzte er. „Man ging sehr unbefangen miteinander um“.

Norbert B. Rehabilitation
Ernährung bei Darmkrebs

Ernährung bei Darmkrebs

Während der Darmkrebs-Behandlung ist es wichtig, die Ernährung an die eigenen Bedürfnisse anzupassen – das zu essen, was dem Körper tut gut. Es kann helfen, darüber ein Tagebuch zu schreiben.

Ernährung bei Darmkrebs
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