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Übelkeit und Erbrechen

Übelkeit ist eine mögliche Nebenwirkung während der Darmkrebs-Therapie: Medikamente, die der Onkologe bei der Chemotherapie einsetzt, wirken auf das Zentrum im Gehirn, das Übelkeit und Erbrechen auslöst. Die Medikamente können auch vorrübergehend die Magenschleimhaut reizen. Übelkeit und Erbrechen können während der Darmkrebs-Behandlung als Folge einer entzündlichen Schleimhautreizung der Darmwand auftreten.


Außerdem kann es passieren, dass sich die Geschmackswahrnehmung des Darmkrebs-Patienten durch die medikamentöse Therapie generell verändert. In einigen Fällen kann das einen Brechreiz auslösen.
Heute gibt es verschiedene Medikamente (Antiemetika), die Übelkeit und Brechreiz während der Chemotherapie unterdrücken können. Die Substanzen blockieren die entsprechenden Zentren im Gehirn, einige nehmen auch Einfluss auf die Magenentleerung. Ihr Onkologe kann Ihnen diese verschreiben, damit Sie sie schon zu Beginn Ihrer Therapie einnehmen und somit die Übelkeit gar nicht auftreten muss.

Bei welchen Anzeichen sollte ich in jedem Fall zum Arzt gehen?


Wenn Sie wegen Ihres Brechreizes kaum Appetit haben oder wenn Sie mehr als einmal innerhalb von 24 Stunden erbrechen, gehen Sie lieber zum Arzt.

Hilfestellungen für Betroffene

  • Übelkeit kann beim Essen auftreten, daher gibt es einige Möglichkeiten, die Ernährung umzustellen. Einige Tipps dafür finden Sie im Bereich Ernährung.
  • Versuchen Sie sich abzulenken – zum Beispiel mit Musik, Gesprächen, Fernsehen und Hobbys.
  • Auch Spaziergänge an der frischen Luft können gegen Übelkeit helfen.
  • Versuchen Sie, für sich herauszufinden, was Ihnen gut tut. Einige Patienten schonen sich, andere arbeiten normal weiter.
  • Wenn Sie merken, dass Ihnen langsam übel wird, kann es Ihnen helfen, mehrmals tief ein- und auszuatmen.
  • Vielleicht möchten Sie Entspannungsübungen ausprobieren, zum Beispiel Autogenes Training, Meditation, Progressive Muskelentspannung oder bestimmte Atemtechniken.
  • Lavendel- und Anisdüfte können den Brechreiz mildern.
  • Außerdem kann es Ihnen gut tun, dreimal am Tag eine Tasse Ingwer-Tee zu trinken: Dazu überbrühen Sie einen Teelöffel grob geraspelten Ingwer mit 150 Millilitern kochendem Wasser und lassen ihn zehn bis 15 Minuten ziehen.
  • Häufiges Erbrechen kann zu Austrocknung führen. Achten Sie daher auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Stilles Wasser, schwarzer Tee mit Traubenzucker und etwas Salz eignen sich besonders.
  • Falls Sie erbrechen mussten, spülen Sie Ihren Mund aus und erfrischen Sie Ihre Hände und Ihr Gesicht.
  • Sie können Medikamente gegebenenfalls als Zäpfchen statt als Tablette einnehmen. Ihr Arzt nennt Ihnen geeignete Präparate.
Darmkrebs-Operation

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Die Operation ist eine der wichtigsten Behandlungsformen bei Darmkrebs. Besonders gut stehen die Heilungschancen, wenn der Tumor in einem frühen Stadium erkannt wird und restlos entfernt werden kann.

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Chemotherapie

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Eine Chemotherapie ist eine medikamentöse Behandlung, die die bösartigen Zellen zerstören und das Zellwachstum hemmen soll. Sie kommt je nach Stadium und Lage des Tumors zum Einsatz.

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Hubert B. Diagnose

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„Ohne an etwas Schlimmeres zu denken, ging ich sehr ‚gesundfühlend‘ zum Arzt“, erinnert sich der Patient Hubert B. an den Tag, an dem ihm sein Arzt die Diagnose Darmkrebs mitteilte.

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