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Nebenwirkungen

Wenn Darmkrebs-Patienten eine medikamentöse Krebstherapie wie die Chemotherapie bevorsteht, verunsichert sie das häufig. Vielleicht beschäftigt Sie die Frage nach den möglichen Nebenwirkungen. Durch die Weiterentwicklung und Verfeinerung der Therapien treten diese heute seltener und in geringerem Ausmaß auf als noch vor einigen Jahren.

Bei der medikamentösen Krebstherapie hängt die Art und Ausprägung der Nebenwirkungen vom Medikament, aber auch von vielen individuellen Faktoren ab. Das Auftreten von Nebenwirkungen ist darin begründet, dass die eingenommenen Zytostatika nicht nur die bösartigen Krebszellen, sondern auch gesunde Körperzellen angreifen. Die Nebenwirkungen machen sich vor allem bei den Zellen bemerkbar, die sich häufig erneuern – wie Zellen der Schleimhäute oder Haare.

Sie können sich von Ihrem Arzt schon vor Beginn der Therapie erklären lassen, welche Nebenwirkungen eventuell auftreten können. Unter der Rubrik „Arztgespräche“ finden Sie Checklisten für den Arztbesuch, die Ihnen helfen können, diese Fragen zu stellen.

Nebenwirkungen nicht „aushalten“

Für Darmkrebs-Patienten und deren Angehörige ist es wichtig zu wissen, dass das Auftreten von Nebenwirkungen keinen Hinweis auf eine hohe Wirksamkeit der Therapie darstellt. Nebenwirkungen müssen also in keinem Fall ausgehalten werden. Wenn Sie solche bemerken, sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt darüber, damit er entsprechend reagieren und Ihnen Medikamente zur Linderung der Beschwerden verordnen und die Dosierung der Zytostatika eventuell anpassen kann. Wenn Sie Ihren Arzt über körperliche und psychische Veränderungen auf dem Laufenden halten, kann er gezielt auf eventuelle Probleme während Ihrer Behandlung reagieren und Ihre Therapie individuell einstellen. Es ist ratsam, dass dabei der erste Ansprechpartner Ihr behandelnder Onkologe ist.

Als Angehöriger können Sie den Darmkrebs-Patienten darin bestärken, mit seinem Arzt über mögliche Beschwerden während aber auch nach der Behandlung zu sprechen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Auflistung verschiedener Nebenwirkungen, die bei einer Darmkrebs-Behandlung auftreten können. Diese ist in alphabetischer Reihenfolge geordnet und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nebenwirkungen können, müssen aber nicht auftreten. Das hängt von zahlreichen, teilweise individuellen Faktoren ab. Außerdem finden Sie Hinweise, ab welcher Ausprägung der Nebenwirkung Sie besser direkt zum Arzt gehen. Darüber hinaus erhalten Sie vorbeugende Tipps und Hilfestellungen.

Auf die Folgen einer Darmkrebs-Operation wird an dieser Stelle nicht näher eingegangen. Wenn bei Ihnen nach einer Operation Verdauungsprobleme auftreten, finden Sie im Bereich Ernährung Ratschläge, die Ihnen nach dem Eingriff helfen können.

Darmkrebs-Operation

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Die Operation ist eine der wichtigsten Behandlungsformen bei Darmkrebs. Besonders gut stehen die Heilungschancen, wenn der Tumor in einem frühen Stadium erkannt wird und restlos entfernt werden kann.

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Strahlen- & Chemotherapie

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Karin U. Rehabilitation

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Nach der Akutbehandlung sehnte sich Karin U. danach, nach Hause zu kommen. Doch das Fachpersonal überzeugte sie von einer stationären Reha. „Diese Entscheidung stellte sich als sehr sinnvoll heraus“, sagt sie heute.

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