Verstopfungen
Unter einer Verstopfung versteht man die verzögerte Entleerung von zu trockenem und zu hartem Stuhl. Sie kann durch die medikamentöse Therapie sowie durch die Strahlentherapie ausgelöst werden. Auch ergänzende Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen oder gegen Schmerzen können zu Verstopfungen führen. Gleichzeitig können Verstopfungen auf Entzündungen im Bauchraum hinweisen.
Sprechen Sie frühzeitig mit Ihrem Arzt, dieser kann Ihnen unterstützende Medikamente verschreiben.
Bei welchen Anzeichen sollte ich in jedem Fall zum Arzt gehen?
Falls die Darmentleerung seltener als dreimal pro Woche erfolgt und mit erheblichen Beschwerden wie zum Beispiel Bauchschmerzen und Blähungen verbunden ist.
Hilfestellungen für Betroffene
- Achten Sie darauf, dass Sie ausreichend trinken (2 bis 3 Liter pro Tag).
- Regelmäßig eingenommene Mahlzeiten fördern die normale Verdauungstätigkeit.
- Vermeiden Sie stopfende Nahrungsmittel (z. B. Kakao, Schokolade, Weißbrot, Bananen).
- Eine Ernährungsumstellung kann helfen, die Verstopfungen zu verringern. Insbesondere ballaststoffreiche Lebensmittel sind wichtig. Tipps zur Ernährung finden Sie hier>>
- Bewegung und leichte Spaziergänge regen die Darmtätigkeit an.
- Hören Sie auf Ihre Körpersignale und geben Sie dem Stuhldrang rechtzeitig nach.