Hautreizung durch Strahlentherapie
Während einer Strahlentherapie kann es bei empfindlicher Haut zu Hautreizungen im Bestrahlungsfeld kommen. Es handelt sich dabei um Rötungen ähnlich einem Sonnenbrand, die sich nach der Behandlung aber wieder zurückbilden. Ihr Arzt kann Ihnen spezielle Hautschutzpräparate verschreiben.
Bei welchen Anzeichen sollte ich in jedem Fall zum Arzt gehen?
Falls Sie während der Zeit der Bestrahlung Veränderungen an Ihrer Haut bemerken.
Hilfestellungen für Betroffene
- Um die Haut zu schonen, wird empfohlen, sich im Bestrahlungsgebiet nicht bzw. behutsam zu waschen. Vermeiden Sie starke Reibung, besonders beim Abtrocknen.
- Benutzen Sie an den bestrahlten Stellen keine Cremes, Deos oder Duftstoffe.
- Tragen Sie locker sitzende Kleidung.
- Vermeiden Sie im bestrahlten Hautbereich starke Wärmeeinwirkung (z. B. Wärmflasche) und Kälte (z. B. Eiswürfel).
- Halten Sie die Haut im Bestrahlungsgebiet trocken und behandeln diese 3-4mal (alternativ 1-2 mal) täglich mit einem neutralen Puder (z. B. Babypuder).
- Während der Bestrahlung kann es zu Unverträglichkeiten von Kaffee und Milchprodukten kommen. Tipps zur Ernährung bei Strahlentherapie finden Sie hier >>
- Je nach Stärke der Hautrötung und nach Rücksprache mit dem Arzt sollte die Haut auch noch 1-3 Wochen nach den Bestrahlungen trocken gehalten werden, danach können Sie eine fettfreie Lotion (z. B. Bepanthen, Eucerin) verwenden.
- Vollbäder oder schwimmen gehen sollten Sie vermeiden.
- Vermeiden Sie Kratzen, Reiben, Massagen und Pflaster jeder Art im Bestrahlungsgebiet, wenn dies nicht ausdrücklich vom Arzt erlaubt wurde.
- Unterlassen Sie Sonnenbäder und andere Bestrahlungen (z. B. Rotlicht).