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Haarausfall

Je nach Art der Therapie fallen die Haare sehr rasch, langsam oder gar nicht aus. Ob es auch zum Verlust von Augenbrauen, Wimpern und anderen Körperhaaren kommt ist zudem vom Medikament oder der Veranlagung des Patienten abhängig. Der Haarausfall ist in der Regel vorübergehend und die Haare wachsen nach der Behandlung wieder nach. Dennoch ist diese Situation besonders für Patientinnen oftmals sehr belastend.

Jeder Betroffene muss für sich selbst entscheiden, ob er vorübergehend mit einer Glatze leben kann. Wenn nicht, haben Sie die Möglichkeit, diese Zeit mit einer Perücke oder anderen Kopfbedeckungen (z. B. Tüchern) zu überbrücken.

Bei welchen Anzeichen sollte ich in jedem Fall zum Arzt gehen?

Sie können bereits vor Beginn der Therapie mit dem behandelnden Arzt besprechen, ob Sie mit Haarausfall rechnen müssen. Grundsätzlich werden die Kosten für eine Perücke von der Krankenkasse übernommen.

Hilfestellungen für Betroffene

  • Die Haare nach dem Waschen nur trocken tupfen bzw. vorsichtig kämmen, nicht rubbeln.
  • Beim Föhnen auf eine milde Wärme achten oder ganz darauf verzichten.
  • Verwenden Sie pH-neutrale und alkoholfreie Shampoos.
  • Verzichten Sie auf Lockenwickler oder auf das Färben der Haare.