Darmkrebs: Daten und Fakten
In Deutschland erkranken nach Angaben des Robert-Koch-Instituts jährlich über 73.000 Menschen an Darmkrebs, rund 37.200 Männer und 36.000 Frauen. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung, geschlechtsunabhängig betrachtet die häufigste.
Das durchschnittliche Alter beträgt bei Männern circa 69 und bei Frauen circa 75 Jahre. Fünf Prozent der Betroffenen mit Darmkrebs sind jünger als 45 Jahre. In diesen Fällen handelt es sich meist um erblich bedingte Formen von Darmkrebs.
Darmkrebs ist mit 27.000 Todesfällen jährlich die zweithäufigste Krebstodesur- sache in Deutschland. Wird Darmkrebs jedoch frühzeitig entdeckt und behandelt, ist er bei bis zu 90 Prozent der Patienten heilbar. Daher nimmt die Früherkennung bei Darmkrebs einen besonderen Stellenwert ein.
Der Begriff „Darmkrebs“
Der Begriff „Darmkrebs“ ist ein Sammelbegriff aller Krebserkrankungen des Darms, unterschieden werden:
- Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom)
- Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom)
- Tumore des Dünndarms (äußerst selten)