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Therapiebeginn – Episode 3

Die Entscheidung zu einer bestimmten Krebsbehandlung ist sehr wichtig. Viele Patienten fühlen sich daher sicherer, wenn sie sich eine zweite Meinung zur Therapieempfehlung holen. Peter R. hat sich an PD Dr. Ullrich Graeven in Mönchengladbach gewandt. Seine Frau begleitet ihn. Dr. Graeven bestätigt ihm, dass eine Strahlentherapie kombiniert mit Chemotherapie vor seiner Operation durchgeführt werden sollte.

Strahlen- und Chemotherapie

Bei Peter R. sind 22 Bestrahlungen innerhalb eines Zeitraums von fünfeinhalb Wochen geplant. Dazu kommt die Einnahme eines Chemotherapeutikums in Tablettenform, in den ersten und in den letzten vierzehn Tagen der Strahlentherapie. Die Vorbereitungen laufen an: CT in der Strahlenabteilung der Klinik, Berechnung, Einzeichnung und Überprüfung des Bestrahlungsfeldes. Prof. Dr. Karl Axel Hartmann erklärt das Vorgehen bei einer Strahlentherapie. Körperlich fühlt er sich bisher nach wie vor gut.

Fünf Wochen später

Die Radiochemotherapie ist fast beendet. Peter R. ist erleichtert: Er verspürt kaum Nebenwirkungen, lediglich einen verstärkten Harndrang und häufigeren Stuhlgang. Peter und Marita R. fahren nach Aachen. Gemeinsam mit der Psychoonkologin Dr. Andrea Petermann-Meyer blicken sie auf die Zeit zurück, die seit der Krebsdiagnose vergangen ist.

Nach Abschluss der Radiochemotherapie sucht Peter R. noch einmal seine Onkologin Dr. Petra Hegener auf. Im Gespräch wird deutlich, dass Peter R. sowohl Strahlen- als auch Chemotherapie enorm gut vertragen hat – auch weil er alle Anweisungen zur Eindämmung von Nebenwirkungen gewissenhaft befolgt hat. Dr. Hegener gibt einen Ausblick auf die weiteren Behandlungsschritte: Es folgt eine etwa sechswöchige Pause.