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Vor der Operation

Vor einer Operation sind viele Patienten verunsichert. Neben der Herausforderung, eine Krebsdiagnose verarbeiten zu müssen, stehen sie vor der zusätzlichen Aufgabe, die Angst vor Schmerzen oder vor der ungewissen Zeit nach der Operation zu bewältigen. Wenn sie in dieser Situation jemanden bei sich wissen, der sie begleitet und unterstützt, empfinden Betroffene das in der Regel als stärkend und erleichternd.

Kameraicon Film: Operation - Episode 5

Umgang Angehörige vor der Operation

Sich gemeinsam Informieren

Dass Patient und Angehöriger ausreichend und umfassend informiert sind, ist ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf die Operation. Wer sich gut informiert fühlt, hat häufig weniger Angst. Gerade bei Arztgesprächen, bei denen Patienten viele verschiedene Informationen erhalten, sinkt durch eine Begleitung der Druck, alles verstehen zu müssen. Angehörige betrachten die Situation oftmals von einem anderen Blickwinkel und können die Informationen daher distanzierter aufnehmen. So ist es möglich, dass sie die Fragen stellen, die der Patient in seiner Aufregung eventuell vergisst. Die Angehörigen haben neben der seelischen Unterstützung also die wichtige Rolle, dafür Sorge zu tragen, dass keine Informationen verloren gehen.

Ängste vor der Operation abbauen

Eine weitere wichtige Maßnahme vor einem operativen Eingriff ist Entspannung – sowohl für Sie als auch für den Betroffenen. Versuchen Sie, einen Weg zu finden, sich zu entspannen und Kraft zu tanken. Für manche Menschen bietet sich mentales Training an, andere erlangen einen Zustand der Entspannung im Gespräch mit Gott. Es gibt viele Methoden, zur Ruhe zu kommen – wenn Patient und Angehöriger Kraft sammeln können, lässt sich die schwierige Zeit vor der Operation besser meistern.

Darüber hinaus können Freunde und Familie entscheidend dazu beitragen, Ängste abzubauen. Allein das Sprechen über die Furcht vor der Operation hilft häufig schon dabei, die Sorgen greifbarer zu machen. Bei Spaziergängen an der frischen Luft zum Beispiel können die Vorbehalte dann schon in einem ganz anderen Licht erscheinen und wirken nicht mehr so beängstigend.