Nachsorge
Das Leben der Patienten und somit auch das der Angehörigen wird nach Abschluss der Therapie von Nachsorgeuntersuchungen begleitet. Neben den positiven und äußerst wichtigen Aspekten der Nachsorge bedeutet dies jedoch für alle Beteiligten über Jahre hinweg eine regelmäßige Konfrontation mit der Erkrankung.
Film: Nachsorge - Episode 10
Nach der Therapie erhält jeder Patient von seinem Arzt einen individuellen Nachsorgeplan, um eine mögliche Neuerkrankung frühzeitig zu erkennen. Die Aussicht möglicherweise einen Rückfall zu erleiden, kann bei Betroffenen zu Nervosität vor den anstehenden Kontrollterminen führen. Diese Ängste und Unsicherheiten vor einem erneuten Auftreten der Erkrankung führen dazu, dass sowohl Angehörige als auch Erkrankte mit einem sehr vorsichtigen Lebensstil starten. Mit dem Ziel von nun an „alles besser zu machen“ – manchmal mit übermäßigen Gesundheitssorgen und ständiger Beschäftigung mit Gesundheit und Krankheit.
Angst vor den Untersuchungen abbauen
Diese Ängste können sogar so groß werden, dass Patienten beginnen, die Arztbesuche zu vermeiden bzw. aufzuschieben. Eine gewisse Angst vor den Untersuchungen ist durchaus normal. Sollte die Situation für Patienten unerträglich werden, kann ein gemeinsames Gespräch mit dem behandelnden Arzt sehr hilfreich sein, um eine Lösung zu finden und diesen Kreislauf zu durchbrechen. Häufig ist es für Patienten eine große Unterstützung, wenn eine nahestehende Person sie zu den Untersuchungsterminen begeleitet. Genau wie in der Zeit während der Behandlung, ist es auch jetzt leichter, mit der Angst vor dem Krebs gemeinsam umzugehen.