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Nach der Operation

In der Regel dürfen die meisten Patienten schon kurze Zeit nach der Operation wieder aufstehen. In dieser Phase können Sie Ihrem Partner oder Angehörigen helfen, indem Sie ihn körperlich unterstützen, ihn motivieren, sich zu bewegen und ihm das angenehme Gefühl vermitteln, nicht alleine zu sein.

Kameraicon Film: Nach der Operation - Episode 6

Umgang Angehörige nach der Operation

Die Verbindung zur „Außenwelt“

Nach der Operation im Krankenhaus ist für Patienten die Gesellschaft von Angehörigen besonders wichtig. Sie fühlen sich dadurch nicht nur unterstützt, sonder auch unterhalten. Diese positiven Gefühle können die Genesung wesentlich vorantreiben. Auch spürt der Patient bei Ihren Besuchen eine Verbindung zur „Außenwelt“ und merkt, dass das Leben weiter geht. Sollte der Patient nach der Operation mit Komplikationen zu kämpfen haben, können Sie ihn durch Zuspruch bestärken und unterstützen.

Manchmal ist es dennoch notwendig, die Besuche durch Angehörige und Freunde etwas zu dosieren, d.h. mit dem Patienten zu besprechen, von wem und auch wie viel er oder sie besucht werden möchte. Je nach Wunsch können Sie auch einige Telefonate zur Weitergabe der wichtigsten Informationen an die Bekannten übernehmen.

Begleitung zum Befundgespräch

Die Zeit nach der Operation ist für viele Krebspatienten und deren Angehörige noch einmal angespannt, denn in vielen Fällen wird der letztendliche Befund über die Erkrankung erst nach der Untersuchung des entnommenen Tumorgewebes festgestellt. In dem Befundgespräch sind Sie als Begleitung noch einmal sehr wichtig. Wieder stehen Entscheidungen über die nächsten Behandlungsschritte an, und auch durch Ihre Fragen kann es gelingen, möglichst viel zu verstehen.

Eine anstrengende Zeit – auch für Angehörige

Angehörige erleben die Phase nach der Operation durchaus als anstrengend: der Alltag will organisiert sein, der Patient möglichst oft besucht, viele Telefonate und Gespräche stehen an. Auch in dieser Situation ist es wichtig, dass Ihnen nicht die Kraft ausgeht, sprich: Sie sollten auch auf sich selbst Acht geben. Legen Sie bewusst Pausen ein und erkennen Sie auch eigene Grenzen der Belastbarkeit. Viele Freunde sind dankbar, wenn sie ganz konkret helfen und Ihnen etwas abnehmen können, sei es ein Besuch, eine Besorgung oder ein Einkauf. Gute Freunde können außerdem dabei helfen, sich zwischendurch auch einmal von den Gedanken an die Operation und die Krankheit abzulenken und positive Energie zu tanken. Scheuen Sie sich nicht, um Unterstützung zu bitten.