Vor der Therapie
Die Phase von der eigentlichen Diagnosestellung bis zum Beginn der Behandlung ist auch für die Angehörigen schwer auszuhalten. Denn natürlich wünschen sich alle Beteiligten, dass gegen die Erkrankung des nahestehenden Menschen möglichst schnell etwas unternommen wird.
Die Wartezeit überbrücken
Hier hilft es sich bewusst zu machen, dass sich der Krebs in dieser Zeit nicht weiter verschlimmert. Versuchen Sie herauszufinden, wie Sie und ihr Partner die Zeit bis zum Behandlungsbeginn möglichst gut überbrücken können. Manchmal ist es hilfreich, über die Erkrankung und Behandlung, aber auch die Bedeutung der neuen Situation für sie beide zu sprechen. Genauso mag es aber Momente geben, in denen es besser ist, sich abzulenken, „Pause“ zu machen von allen Themen rund um die Krankheit. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass es nicht etwa ein „richtiges“ und ein „falsches“ Umgehen mit der Erkrankung gibt. Keineswegs muss man – auch nicht als Angehöriger – immer positiv denken! Im Gegenteil: Trauer, Wut, Angst und Enttäuschung gehören ganz natürlich auch in diese Phase. Viele Angehörige empfinden es als große Erleichterung, wenn die Therapie losgeht. Es wird endlich etwas gegen die Krankheit getan.